Das CJD - Die Chancengeber CJD Elze

Welche Schule ist die richtige für mein Kind?

13.01.2020 CJD Elze « zur Übersicht

Viele Eltern von Grundschulkindern stehen im Moment vor der Überlegung, welche weiterführende Schule ab dem Sommer die richtige für ihr Kind ist. Nachdem die CJD Christophorusschule bereits zu einem Schnuppertag und einem Entdeckertag im vergangenen Jahr eingeladen hatte, um Viertklässlern mit ihren Familien die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in das Schulleben des CJD zu erhalten, waren nun auch zahlreiche Eltern der Einladung zu einer Informationsveranstaltung für den neuen Jahrgang 5 gefolgt. Ziel der Informationsveranstaltung war es, den Eltern die wesentlichen Merkmale des Elzer Gymnasiums zu präsentieren. Um das Ganze so anschaulich wie möglich zu machen, hatten Schulleiter Matthias Casper und sein Stellvertreter Carsten Söffker-Ehmke, der den Abend moderierte, viele Kollegen aus verschiedenen Fach- und Verantwortungsbereichen eingeladen. Zunächst einmal führte Carsten Söffker-Ehmke aus, dass es sich bei der CJD Christophorusschule um ein ganz normales Gymnasium handelt, das pro Jahrgang vier- bis fünfzügig läuft mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zum Abitur zu führen. Des Weiteren besteht natürlich die Möglichkeit weitere Abschlüsse, z.B. den Hauptschulabschluss oder die Fachhochschulreife, zu erreichen. Was die Schule jedoch auszeichnet, ist die überschaubare Größe von zurzeit 820 Schülerinnen und Schülern und zusätzliche Angebote, wie z.B. die um eine Wochenstunde umfangreichere Stundentafel in Klasse fünf (im Vergleich zu staatlichen Gymnasien). Aber auch die breite Palette an sportlichen und musikalischen Optionen, je nach Schwerpunktwahl, ist ein Steckenpferd der Schule. Diese beiden Fächer wurden von Isabell Rode (Sport) sowie Gabriele Rittmeister und Jürgen Kruppa (Musik) ausführlicher vorgestellt. Frau Rode hob insbesondere die Ausstattung im Fachbereich Sport hervor. So ist zum Beispiel das Multifunktionsfeld, auf dem alle möglichen Sportarten betrieben werden können, eine Rarität in der Region und wird mitunter sogar von Vereinen außerhalb gebucht. Aber auch die Soccer-Felder oder die Boulder-Kletterwand sind bei den Schülern und Schülerinnen heiß begehrt. Als 2019 rezertifizierte Schule des Leistungssports zeichnet sich die Christophorusschule durch ein breites Spektrum an sportlichen Angeboten aus. Dementsprechend gibt es vertiefende Einblicke in verschiedene Sportarten und unter anderem mit dem Exerlight-System auch moderne Trainingsmethoden. Im musischen Bereich besteht die Möglichkeit, sich in den so genannten Chorklassen auf den Eintritt in den Christophorusschor vorzubereiten und an den Proben und der Aufführung eines zumeist selbstgeschriebenen Theaterstücks mit Musik teilzunehmen, das etwa alle zwei Jahre gestaltet wird. Zudem besteht die Möglichkeit, Instrumente zu erlernen und zu spielen, z.B. in AGs wie der Blockflöten-AG oder Band. Und da Taten oftmals mehr als tausend Worte sagen, hatte Chorleiter Jürgen Kruppa den Kammerchor mitgebracht, der zwei Stücke zum Besten gab und die anwesenden Eltern in Erstaunen versetzte. Weiterhin zeichnet sich die Schule durch ihr komplexes Förderkonzept aus, das neben intensiver Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern auch ein Trainingsangebot im Nachmittagsbereich für die Hauptfächer umfasst. Ein besonderer Schwerpunkt des CJD Elze ist in den letzten Jahren mit der Perspektivklasse gewachsen. Diese Klasse besteht aus maximal 15-20 Schülern und soll den Schülerinnen und Schülern, die das gymnasiale Niveau noch nicht ganz erreicht haben oder denen es an organisatorischen Fähigkeiten mangelt, die Möglichkeit geben, ihre Schwächen aufzuarbeiten. Dazu erhalten sie je eine Wochenstunde Deutsch, Mathematik und Englisch mehr als die anderen Klassen und haben eine Methodenkompetenz-Stunde bei ihrem Klassenleiterteam. In allen Klassen spielt die soziale Komponente eine wichtige Rolle: Mit dem Programm „Lions Quest – Erwachsen Werden“ wird die Sozialkompetenz der Fünftklässler frühzeitig geschult. Es gibt Konfliktlotsen, die bei kleineren Konflikten helfen, und Paten aus den neunten Klassen, die die neuen Fünftklässler unterstützen. Ein weiterer wichtiger Aspekt an der Schule ist die Digitalisierung. Die stellvertretende Schulleiterin Monika Gerdemann berichtete den interessierten Eltern von der Nutzung des Schulservers IServ als Kommunikationsmedium und der Einführung des digitalen Klassenbuchs ‚Webuntis‘, mit dem die Eltern die Möglichkeit haben zu sehen, was z.B. im Unterricht gemacht wurde oder welche Hausaufgaben ihre Kinder aufhaben. Englischlehrer Leon Passchier berichtete von den unterschiedlichen Anwendungsbereichen der an der Schule vorhandenen iPads im Unterricht und betonte, dass mit Hilfe dieser die Schüler differenzierter arbeiten und ihre Kreativität ausleben können. Auch Begabungsförderung kommt nicht zu kurz: Es gibt ein umfangreiches Angebot an Wettbewerben und AGs, in denen Schülerinnen und Schüler Interessen nachgehen können. Dazu gehören AGs in den Bereichen Sprachen, Naturwissenschaften, Sport und Musik. Das Angebot der Offenen Ganztagsschule, das für eine garantierte Betreuung bis 15.00 Uhr sorgt, ergänzt die Palette noch. So erzählte Pina Pistorius, Schülerin der neunten Klasse, dass sie an der Schule ihre Liebe zum Theater entdeckt hätte und völlig ausleben könne und wie dankbar sie dafür sei. „Ich liebe diese Schule und würde sie immer wieder wählen.“, so Pina euphorisch. Termine für Aufnahmegespräche können ab sofort telefonisch unter 05068-466122 vereinbart werden. Individuelle Fragen werden in diesen Gesprächen beantwortet.