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Fremdsprachen- und Profilwahl: Wichtige Entscheidungen für die SchülerInnen der fünften und sechsten Klassen

21.01.2020 CJD Elze « zur Übersicht

Um den Schülern und Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen sowie ihren Eltern die Entscheidungen in den nächsten Wochen zu erleichtern, hat die CJD Christophorusschule Elze wie in jedem Jahr einen Informationsabend zur Wahl der zweiten Fremdsprache ab Klasse 6 und zur Profilwahl ab Klasse siebenorganisiert. Ob Französisch oder Latein bzw. ob Informatik, Sprache, Sport oder Musik gewählt werden sollte, konnte so auf Grund gut fundierter Erläuterungen abgewogen werden. Schulleiter Matthias Casper hatte zu diesem Zweck wieder viele Kolleginnen und Kollegen eingeladen, die den Eltern und Kindern wesentliche Aspekte der entsprechenden Fächer vorstellten. So betonte Lateinlehrerin Katharina Kimm neben der Tatsache, dass mit der lateinischen Sprache und den klassischen Autoren das kulturelle Fundament Europas erkennbar wird, auch die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie Textverständnis, Textanalyse, Sprachreflexion und als Resultat der genauen Lektüre auch die Charakterbildung in den Vordergrund. Französischlehrerin Alexandra Heinze hob die praktische Verwendung der Sprache hervor, zeigte auf, in wie vielen Ländern auch heute noch Französisch gesprochen wird, und betonte die entscheidende Rolle, die die deutsch-französische Freundschaft für Europa spielt. Die zweite Fremdsprache wird die Schülerinnen und Schüler viele Jahre begleiten, eine einmal getroffene Entscheidung ist damit eben auch prägend für die gesamte Schullaufbahn. Die Profilwahl ist zwar nicht ganz so laufbahnbestimmend (das Profilfach kann nach dem Schuljahr gewechselt werden, auch wenn das bestimmt nicht immer ratsam ist, und eine Wahl eines bestimmten Schwerpunktfaches ist nicht nötig, um in der Oberstufe dann das Fach auf erhöhtem Niveau zu belegen), dennoch ist die Entscheidung wichtig, da es auch im Profilfach eine Note gibt, die versetzungsrelevant ist. Das CJD Elze bietet vier Profile an. Musiklehrerin Antje Schrader erklärte kurz die Besonderheiten des musischen Profils. Kinder, die sich dafür interessieren, sollten Spaß am praktischen Musizieren haben, diszipliniert sein, und sie müssen Instrumentalunterricht nehmen (damit kann auch erst begonnen werden). „Im musischen Profil gibt es keine Klassenarbeiten, die Note ergibt sich aus der Beteiligung an den praktischen Übungen“, erklärte sie. Alle zwei bis drei Jahre erarbeiten alle Profiljahrgänge (7-10) ein Musiktheaterstück, bei dem die Beteiligten entweder ein Instrument zur Begleitung spielen, eine Schauspielrolle übernehmen, tanzen oder singen. „Hier wird große Probendisziplin erwartet“, mahnte Antje Schrader. Von einigen dieser Qualitäten konnten sich die Gäste bei einer kurzen Vorführung des musischen Profils überzeugen, als eine Gruppe von SiebtklässlerInnen ein kurzes selbst geschriebenes und selbst inszeniertes Stück zur Integration von Flüchtlingskindern in eine Klasse darbot. Französischlehrerin Alexandra Heinze stellte das sprachliche Profil vor. „Ab Klasse sieben haben die Schüler und Schülerinnen hier den Geschichtsunterricht in englischer Sprache, ab Klasse acht kommt dann das Fach Spanisch hinzu.“ Wesentliche Voraussetzungen hier seien Freude an Sprache und am Sprechen, so die Fremdsprachenlehrerin. Diesen Aspekt unterstrich auch Michelle Hahn, die den Spanischunterricht am CJD Elze durchführt. Sportlich wurde es dann, als Sportlehrerin Isabell Rode das Sportprofil vorstellte. Die beiden Schülerinnen Merle und Isi aus dem Jahrgang sieben begeisterten das Publikum mit ihren akrobatischen Einlagen und zeigten gleich den wesentlichen Punkt auf, den Isabell Rode betonen wollte: Freude an der Bewegung muss vorhanden sein. „Viele verschiedene Sportarten werden im Sportprofil ausprobiert, aber es gibt einen großen Anteil an Sporttheorie, und darüber wird auch eine Arbeit geschrieben“, erklärte die Sportlehrerin. Jörg Schwarze-Schütte, Informatiklehrer, gab dann noch ein paar Hinweise zum Informatikprofil. Hier gibt es einen Querschnitt durch alle Bereiche der Informatik, wie z.B. Robotik, Datenschutz, CAD, Automatisierungsprogramme, Datenbanken und auch Datenschutz. „Wichtig ist, dass allen, die dieses Profil wählen, klar ist, dass es nicht um Computerspiele oder YouTube-Video-Schauen geht, sondern dass wir Macher suchen, die sich um Problemlösungsstrategien und Kooperation bemühen“, betonte er. Während es für die Wahl der zweiten Fremdsprache Informationsstunden in den fünften Klassen gibt, können die Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassen gern Schnupperstunden in allen Profilen vereinbaren. Eltern und Kindern stellten im Anschluss an die Veranstaltung noch individuelle Fragen an alle anwesenden Lehrer und Lehrerinnen, sodass am Ende bestimmt schon einige Entscheidungen leichter gefallen sind.